Am 28. November 1907 wird die Eingabe des Reinhard Keilbach, Landwirt in Ketsch , der um Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft nachsucht, vom Bezirksamt in Schwetzingen behandelt.
Am 15. Juli 1908 erscheint im Amtverkündigungsblatt die Bekanntmachung über die geplante Errichtung eines Schlachthauses.
Zur Kirchweih des Jahres 1908 lud eine "Hirsch" - Anzeige im Schwetzinger Tageblatt die Einwohnerschaft Ketsch und Umgebung ein.
In der selben Zeitung erschien am 12. Dezember 1908 eine Einladung zur Gründung eines Schützenvereins im "Hirsch".
Am 1. Januar 1914 übergab Reinhard Keilbach das Gasthaus seiner Tochter Katharina, Ehefrau des Verwaltungsaktuars Rudolf Bassemir.
Im Jahre 1935 übernahmen die Geschwister Christian und Lydia Bassemir den Gastbetrieb.
Nach dem die Gaststätte lange Jahre von Pächtern betrieben worden war , traten 1984 nach vorausgegangenen Renovierungen des Hauses Marius und Bernadette van Noordt geb. Bassemir die Nachfolge des Familienerbes an.
(Gasthaus zum Hirsch um 1920)